Zurück aus München ...
Aber der Reihe nach: Am Freitagabend um halb neun sind wir im Hotel angekommen und waren sofort von dem ganzen Luxus positiv überrascht. Zudem war auch das Publikum hervorragend. Unserem Sohn fiel gleich die Gladbacher Fußball-Mannschaft auf, die am nächsten Tag ein Spiel gegen den 1. FC Bayern München zu absolvieren hatte. Mein Mann stolperte beinahe über einige hochrangige Reiter, die zu den Munich Indoors angereist waren und so war für Unterhaltung gleich gesorgt.
Unser Zimmer war der absolute Traum und Jan hätte sein Bett am Liebsten mit nach Hause genommen.

Nach einem schnellen Abendessen in der Champions-Bar ging's dann früh ins Bett, denn für Samstag hatten wir einen strammen Plan, was das Shoppen anging.
Samstag um 7 Uhr klingelte dann auch schon der Wecker und nach einem ausgiebigen, tollen Frühstück ging's mit der U-Bahn zur Haltestelle Marienplatz. Trotz der noch relativ frühen Stunde war hier schon ein ordentliches Gedränge und die ersten Weihnachtsmarktbesucher ließen sich schon den Glühwein schmecken. Wir brauchten erst einmal ein paar Minuten um uns zu orientieren und dann zogen wir die Marienstraße hoch, vorbei am neuen Rathaus mit dem Glockenspiel
Der Marienplatz gilt seit der Stadtgründung als der zentrale Platz Münchens. Beherrscht wird Münchens "Gute Stube" vom neugotischen Neuen Rathaus. Der Marienplatz ist Zentrum für Feierlichkeiten und politischen Veranstaltungen, im Fasching verwandelt er sich zur "Gaudizone" und zur Adventszeit findet hier Münchens traditioneller Christkindlmarkt statt.

Der Platz vor dem Rathaus war seit der Gründung der Stadt 1157/58 deren Handelszentrum, wo fast täglich die verschiedenen Märkte - Salzmarkt, Weinmarkt, Getreidemarkt, Fischmarkt, Lebensmittelmarkt - stattfanden. Letzterer wurde 1801 verlegt und kam 1807 auf den Platz, auf dem er sich heute noch als "Viktualienmarkt" befindet. 1853 fand letztmals der Getreidemarkt statt. Dann wurde auch er verlegt und der Platz nach der 1638 eingeweihten Mariensäule in "Marienplatz" umbenannt.
In der Sankt Michaelskirche (erbaut 1583-1597) warfen wir einen Blick in die Fürstengruft, in der unter anderem auch der Sarg des Bayernkönigs Ludwig II. stand.
Nachdem wir viele, viele Geschäfte abgeklappert hatten, kamen wir zum Stachus, dem Karlsplatz. Hier war mitten auf dem Platz eine Eisbahn angelegt und bei strahlendem Sonnenschein vergnügten sich hier Jung und Alt.
Mittags ging's zur Stärkung ins Augustiner, eine Münchener Traditionsgaststätte
Unsere Shoppingtour ging weiter und zog uns auch in den einen oder anderen Golfshop. Ein ganz besonderes Schnäppchen konnte ich dabei auch noch machen, obwohl der Kauf so gar nicht geplant war. Ich erstand ein superschönes orange/schwarzes, ursprünglich teures Golfbag für kleines Geld und konnte dabei doch nicht Nein sagen (O-Ton des Verkäufers: "30 € und es ist Ihres") und habe es dann "Stolz wie Oskar" durch München getragen.
Abends waren wir sowas von Pflastermüde und schleppten uns mit letzter Kraft zurück ins Hotel. Zum Regenerieren ging's dann zunächst ins hauseigene Schwimmbad und Sauna und danach hatten wir wieder genügend Energie getankt um zum Essen zu gehen.
Dann war auch schon Sonntag, der Abreisetag. Unser Zug fuhr allerdings erst um 17 Uhr und so hatten wir noch genügend Zeit uns noch so einiges in München anzusehen. Unumgänglich war dabei auch der Besuch des Hofbräuhauses
Hier konnten wir dann wieder feststellen, dass in Bayern das Bier tatsächlich wohl als Grundnahrungsmittel zählt, denn hier war schon wieder "der Bär los"
In der Maximilianstraße ging es dann vorbei an all den Nobelmarken und so war es auch nicht verwunderlich, dass auf den Straßen sehr viele Ferraris, Austin Martin, Jaguar usw. zu sehen waren. Dann kamen wir am Odeonsplatz an der Feldherrenhalle

und Theatinerkirche vorbei und dann ging es auch schon in Richtung Bahnhof. Leider war das Wochenende viiiiiiel zu kurz und auf der Heimfahrt hatten wir dann genügend Zeit uns Gedanken über den nächsten Urlaub zu machen. Es geht ab Ostersonntag für eine Woche an den Fleesensee, zum Golfen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen