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Freitag, 5. Oktober 2012

Nach langer Zeit mal wieder

Ooooop, es ist ja schon fast 1 Jahr seit dem letzten Post vergangen :O Unvorstellbar, wie schnell die Zeit vergeht. Ganz viel getan hat sich nicht, aber doch so einiges, was ich hier jetzt mal erwähnen möchte ;)


Meine Bärbel
Dat Uschi
Meine 1. Platzierung nach langer Pause
Uschi und ich in Brakel ... das war das 1. Turnier
Ende letzten Jahres bin ich nach mehr als 10jähriger Pause unverhofft wieder auf's Pferd gekommen. Eigentlich sollte ich nur mal kurz etwas trockenreiten, aber wie das dann manchmal so ist, ist der Virus schnell wieder übergesprungen und ich hab mich auf den ersten Ritt in "dat Uschi" verliebt. Nein, nein, Uschi heißt im wahren Leben nicht Uschi sondern Walk up, aber irgendwie ist es eine Uschi und den Namen hat sie auch schon von klein an :) Jedenfalls hab ich vom ersten Moment des Draufsitzens wieder "Blut geleckt und bin wieder dabei geblieben. Hätte niemals gedacht, dass ich mit dem Reiten noch mal anfange oder das irgendein Pferd meinem letztem, Ragtime, gerecht werden könnte. Ragtime hat mir soooo viel beigebracht, er hat mich in der Dressur von der Klasse A nach M gebracht und, wie gesagt, ich hätte nicht geglaubt, dass ich noch mal an einem anderen Pferd Spaß haben würde. Bis dann eben "dat Uschi" kam. Sie ist zwar lange nicht so weit ausgebildet wie Ragtime, dafür hat sie einen liebenswerten Charakter und ist immer bemüht, alles richtig zu machen. Inzwischen bin ich sogar schon einmal wieder auf einem Turnier platziert gewesen und eigentlich war auch noch mehr geplant, aber ich muss momentan blöderweise etwas pausieren, weil ich mir bei einem Treppensturz eine Spiralfraktur im Sprunggelenk zugezogen habe und jetzt auf 4 statt auf 2 Beinen laufen muss. Ich bin mit hohen Hacken in einer Gittertreppe hängen geblieben und 4 Stufen kopfüber runtergefallen :( Sehr, sehr schmerzhaft, aber glücklicherweise habe ich mich gegen eine OP entschieden, da die Knochen nicht verrutscht waren und eigentlich rein gar nichts für eine OP sprach. So musste ich mich die ersten beiden Wochen nur relativ ruhig verhalten und so wie es momentan aussieht, bin ich dieses blöden Skistiefel nach 5 Wochen wieder los. Aus lauter Langeweile habe ich mich jedenfalls wieder über die Stricknadeln hergemacht und einige Loops und Mützen nach dem Strickbuch von Magdalena Neuner sind bereits fertig und an den Mann bzw. die Frau gebracht.

Ach ja..., beinah hätte ich ja das Bärbelchen vergessen. Bärbel, wie Uschi ein Warkant-Nachkomme, habe ich von der Besitzerin von Uschi geschenkt bekommen, weil sie sehr schwierig ist. Sie hat bestimmt in ihrem kurzen 7jährigen Leben schon viel schlechtes erlebt und hat jetzt erst mal eine Pause verordnet bekommen, damit sie zur Ruhe kommt. Sie ist inzwischen tragend und im nächsten Jahr bin ich dann stolze Besitzerin von Mama und Kind :D

Sportlich war ich vor meinem blöden Unfall auch ..., ich war regelmäßig radfahren, bin zum Spinnen und auch das Laufen bin ich wieder angefangen. Das muss alles jetzt erstmal ein bisschen aussetzen, bis dass ich den blöden Flunken wieder einsetzen kann. Aber, ich denke, die längste Zeit hat es gedauert. Ganz schlimm für mich ist momentan nur, dass ich noch nicht mal Auto fahren kann.

Samstag, 16. Oktober 2010

Zünftig :-)

Auf geht's zum Oktoberfest :-)

Samstag, 3. April 2010

Frohe Ostern

Freitag, 5. März 2010

Habt ihr schon mal nach draußen gesehen?

Nein? Dann lasst es auch besser. Der Winter ist zurück und es scheint so, dass es hier bei uns die ganze Nacht weiter schneien wird. Mehr als 5 cm Neuschnee haben wir schon. Und dabei will ich doch Morgen früh um 9 Uhr laufen :-(

Freitag, 25. Dezember 2009

Genug der Völlerei

Genug ist genug! Ich bin immer noch kurz vorm Platzen und dabei habe ich im Hinblick auf das opulente Mittagsmahl sogar das Frühstück ausfallen lassen. Dass man es aber auch immer so übertreiben muss! Gänsebraten mit Klößen und Rotkohl, Kasseler in Blätterteil, Kartoffelgratin, Gemüse und dann auch noch 2 verschiedene Sorten Dessert. Nicht, dass ihr jetzt denkt, ich hätte alles gegessen! Dem ist nämlich nicht so, aber gereicht hat es mir trotzdem und dieses echt ungemütliche Bauchkneifen ist ganz bestimmt nicht schön. Also habe ich mir die Hunde geschnappt und wir sind bei diesem absolout ungemütlichen Wetter 'ne klitzekleine Runde laufen gewesen. Nur die abgekürzte Hausstrecke, aber besser als nix. Und besser geht es mir jetzt auf jeden Fall!!! Gezeigt hat mir das aber heute auch, dass jetzt endlich Schluß mit der Hinausschieberei sein muss!!! Ruckzuck hat man die Kilos wieder drauf und dann geht die elende Schmachterei wieder von vorne los. Und das will ich auf gar keinen Fall. Von daher hier und jetzt und nicht erst an Neujahr mein Vorsatz für die nächsten 12 Monate: regelmäßiger Sport - mit 3x die Woche laufen und wenn es klappt 2-3 x die Woche BodyPump in der Muckibude. Beim Laufen lege ich mich aber nicht fest, ob draußen oder auf dem Laufband. Das mache ich wetterabhängig. Da ich keine Marathonambitionen habe denke ich, dass das sicher reichen wird um die Figur im Griff zu behalten.



Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
***
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt.
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
***
Und ich wandre aus den Mauern,
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
***
Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!
***
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)

.
Ich wünsche all meinen Bloglesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Montag, 25. Mai 2009

Thermomix

Kürzlich hatte ich bei uns zuhause eine Thermomix-Vorführung und war total hin und weg von diesem Maschinchen. Was blieb mir anderes übrig, als eine zu bestellen? Nichts!!! Am Freitag ist die TM31 dann bei uns eingezogen und ich habe seitdem schon Unmengen darin ausprobiert, angefangen bei einem super-super-leckeren Fruchtsmoothie über Brot, Brötchen, Hackbällchen mit Currysause, Express-Auflauf ... Alles ist hervoragend gelungen und schmeckt einfach fantastisch. Fest steht, dass ich die Maschine nicht mehr aus dem Haus lasse. Damit ich mir noch ein Buch verdienen kann, werde ich am 16.06. eine weitere Vorführung hier machen lassen, denn meine Schwägerin und einige Freundinnen möchten sie auch mal live erleben. Mal gucken, ob sie ebenso schnell eine haben wollen/müssen ;)

Montag, 27. April 2009

Nachtrag zum Geburtstag

Leider habe ich total versäumt auf dem Geburtstag meines Mannes Fotos zu machen, nur eine Handvoll ist es geworden. Echt zu schade, denn die Party war ein voller Hit. Knapp 300 Leute sind seiner Einladung gefolgt und haben teils bis morgens um 5 mit uns gefeiert. Alles hat super geklappt, das Essen war ein voller Erfolg und so hat sich die Arbeit für uns so richtig gelohnt, die Musik war super und die Tanzfläche immer gut gefüllt. Diese Fotos habe ich kurz vor Eintreffen der ersten Gäste gemacht, sie zeigen also lediglich die letzten Vorbereitungen und die Thekenmanschaft.

Freitag, 24. April 2009

Partyvorbereitungen

Eben habe ich mal ein paar Fotos von unserer Party-Location gemacht. Hier feiern wir Morgen den 40. Geburtstag meines Mannes. Wie ihr unschwer erkennen könnt, gibt es noch einiges zu tun. Halbzeit ist aber jetzt erreicht und jetzt müssen nur noch alle Einkäufe rüber gekarrt werden.
Hier beim Schloß feiern wir

und zwar in der "Schlaun'schen-Scheune"

Unvorstellbar: hier soll am Samstag das Essen serviert werden. Es gibt noch viel zu tun.

Inzwischen sieht es aber schon ganz anders aus. Das ganze Gerümpel wurde rausgeschafft und die Tische und Bänke sind soweit eingedeckt.

Und hier ein Blick in den Hauptraum ...

und zu den "Örtlichkeiten" für Knechte und Mägde ;-)

Und hierher können sich diejenigen zurückziehen, die es mal etwas ruhiger haben möchten
- in den Turm

Und jetzt mache ich mich dann mal wieder an die Arbeit. Wir sind ja noch lange nicht fertig

Sonntag, 12. April 2009

Frohe Ostern

Dienstag, 6. Januar 2009

Ganz schön ...

... kalt ist es geworden. Und soviel Schnee wie wir hier im Moment haben, hatten wir auch schon Jahre (oder waren es Jahrzehnte?) nicht. Schön ist es ja, wenn auch für mich absolut unpassend, denn Morgen muss ich wieder arbeiten. Das bedeutet, dass ich wieder viel mit dem Auto auf der Straße unterwegs bin und da macht Schnee und Glatteis eher weniger Spaß.
Nur gut, dass ich bei der Arbeit in meinem Zweitjob, meinem Nagelstudio, nicht auch noch fahren muss. Das mache ich ja glücklicherweise zuhause. Und es macht soooo viel Spaß. Gut, ein paar Kunden mehr können es schon noch werden, aber das wird schon. Muss sich eben erst rumsprechen.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Neujahr


glitter-graphics.com

Ich hoffe, Ihr seit alle gut ins neue Jahr gekommen und die Katerstimmung hält sich in Grenzen. ;-) Wir waren in diesem Jahr sehr solide. Ursprünglich wollten wir bei uns im im Reiterverein feiern. Da dort aber eine Teenieparty im Gang war, haben wir spontan umdisponiert und sind mit 10 Leutchen zu uns - in unser privates Chaos - umgezogen. Auf etwas mehr Durcheinander kam es ja nun auch nicht mehr an, nachdem wir unser Wohnzimmer "wasserdicht" umgeräumt haben. Jedenfalls war es sehr schön und wir hatten unseren Spaß.

Heute, am späten Nachmittag, kommt dann der Klempner, um nach dem Rohrbruch zu suchen. Ich hoffe nur, dass es nicht so schlimm wird, wie beim letzten. Denn das wäre ein denkbar schlechter Jahresanfang. feiern.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Guten Rutsch

Ich wünsche allen Bloglesern einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
Bei uns geht das alte Jahr nicht so toll zu Ende, wir haben mal wieder einen Wasserrohrbruch. Hatten wir ja auch lange nicht mehr. Den letzten am 10.01.2006 (zu lesen hier). Damals hat es insgesamt 3 Monate gedauert, bis dass alles wieder war, wie es sein sollte. Hoffen wir mal, dass es dieses Mal nicht so schlimm wird. Jedenfalls scheint es mal wieder ein Abwasserrohr zu sein und es tropft unten unter dem Badezimmer im Wohnzimmer. Eben wie gehabt.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen meinen treuen Bloglesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.


glitter-graphics.com

Donnerstag, 11. September 2008

Eine Geschichte zum Nachdenken

"Wie konntest Du?" Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich dich mit meinen Mätzchen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Kind" und trotz einer Anzahl von gekauten Schuhen und einigen Sofakissen, die ich "ermordete", wurde ich dein bester Freund. Wann immer ich "ungezogen" war, zeigtest du mir mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest Du?" - aber dann hattest du dich sofort erweichen lassen und rolltest mich zur Seite, um meinen Bauch zu kraulen. Meine Aufenthalte in der Wohnung wurden während deines Studiums immer länger, aber ich riss mich zusammen. Ich erinnere mich an jene Nächte, als ich mich an dich im Bett ganze nahe anschmiegte und dir zuhörte, wie du im Schlaf gesprochen hattest und ich glaubte, dass das Leben nicht vollkommener sein könnte. Wir gingen in den Park, um dort lange spazieren zu gehen oder um herumzutollen, wir fuhren mit dem Auto irgendwohin, kauften uns ein Eis (ich erhielt nur den Rest der Waffel mit ein wenig Eis, weil, "zuviel Eiscreme ist für Hunde nicht gesund", sagtest Du), und ich hielt im Sonnenstrahl, der durch die Balkontüre ins Wohnzimmer hinein schien, ein langes Schläfchen und wartete so, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

Allmählich verbrachtes du mehr Zeit auf der Arbeit als zu Hause mit mir, um "Karriere" zu machen. Auch verbrachtest du nun sehr viel Zeit damit, um einen "menschlichen Partner" finden zu können. Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei Liebeskummer und deinen Enttäuschungen und freute mich ebenso mit dir, als du Erfolg bei einer Frau hattest. Sie, jetzt ist sie deine Ehefrau, ist kein "Hundeliebhaber", aber trotzdem begrüßte ich sie in unserem Heim, respektiere sie und zeigte ihr, dass ich sie mag. Ich war glücklich, weil du glücklich warst!

Dann kam die Zeit, in der Babys zur Welt kamen. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von der glatten Haut und vom angenehmen Geruch des Babys fasziniert, so dass auch ich sie bemuttern wollte. Aber du und deine Frau dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden und sie verletzen könnte. Daher musste ich die meiste Zeit nun verbannt in einem anderen Raum verbringen, Oh, wie ich sie lieben wollte, aber es war mir vergönnt, denn ich war ein "Gefangener der Liebe". Während sie anfingen zu wachsen, wurde ich ihr Freund. Sie zogen an meinem Fell, griffen auf wackeligen Beinen nach mir, stießen ihre Finger in meine Augen, forschten an meinen Ohren und gaben mir Küsse auf meine Schnauze.

Ich liebte alles an ihnen, besonders ihre Berührungen, weil Deine so selten wurden. Ich war soweit, dass ich die Kinder notfalls mit meinem Leben verteidigen würde. Ich war soweit, in ihre Betten zu schleichen, um ihren Sorgen und geheimsten Träume zuzuhören. Zusammen mit ihnen das Motorengeräusch deines Autos zu erwarten, während du in die Einfahrt fuhrst.

Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Brieftasche ein Foto von mir und erzähltest mit vollem Stolz über mich. Die letzten Jahre antwortest du nur noch mit "Ja" und wechselst das Thema. Ich war früher "Dein Hund" und bin heute "nur ein Hund"!

Dann hattest Du eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt, und du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der Haustiere nicht erlaubt waren. Du hattest für dich und deine Familie die richtige Entscheidung zu finden, obwohl es einmal eine Zeit gab, in der "ich" deine Familie war.
Mann oh Mann, hatte die Autofahrt Spaß gemacht, bis ich bemerkte, wo wir angekommen waren. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Furcht und nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest Papiere aus und sagtest, dass du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde. Die beiden Damen hinter der Theke zuckten mit den Achseln und zeigten dir einen geschmerzten Blick. Sie verstanden die Wirklichkeit, der ein Hund mittleren Alters gegenüberstand, ja sogar ein Hund mit "Papieren", Du hattest die Finger deines Sohnes von meinem Halsband lösen müssen, während er weinend schrie "Nein Papa, bitte lass mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Ich wunderte mich in diesem Moment nur, wie du ihm gerade Lektionen über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortlichkeit beibringen konntest. Zum Abschied gabst du mir einen Klaps auf den Kopf, vermiedest dabei, mir in meine Augen zu schauen und lehntest höflich ab, mein Halsband und meine Leine mitzunehmen. Du hattest einen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen! Kurz nachdem du gegangen warst, sagten die zwei netten Damen, dass du vermutlich Monate voraus vom Umzug wusstest und somit auch eine Möglichkeit vorhanden gewesen sein musste, einen "guten Platz" für mich zu finden. Sie schüttelten ihre Köpfe und fragten sich ... "Wie konntest Du?"

Die beiden netten Damen widmeten uns ihre ganze Aufmerksamkeit, wann immer es ihre Zeit zuließ. Sie fütterten uns täglich und ausreichend, aber ich verlor meinen Appetit bereits vor Tagen. Anfangs, wann immer jemand an meinen Gehege vorbei ging, hetzte ich zur Frontseite und hoffte, dass du es bist, dass du deine Meinung geändert hättest und dass alles nur ein böser Traum war, oder ich hoffte, dass es zumindest jemand sein würde, der mich mögen könnte, der mich retten würde.

Aber die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den liebenswerten, kleinen und so tolpatischen Welpen aufnehmen konnte. Weltvergessen in meinem eigenen Schicksal zog ich mich in einer weichen Ecke zurück und wartete ab.

Eines Tages, es war am Nachmittag, hörte ich Schritte. Man holte mich ab, ich ging über einen langen Korridor, bis ich an dessen Ende einen Raum betrat. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau platzierte mich auf einen Tisch, kraulte meine Ohren und erklärt mir, dass ich mich nicht zu sorgen hätte. Mein Herz schlug in voller Erwartung auf das, was da kommen sollte.

Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl der Entlastung. Mir, dem Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus. Gemäß meiner Natur war ich mehr um die nette Frau besorgt, als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie eine Belastung trägt, die tonnenschwer sein musste. Sie platzierte leicht einen Aderlass um mein Vorderbein, während eine Träne ihre Wange hinunterkullerte. Ich leckte ihre Hand in der gleichen Art und Weise, wie ich es bereits Jahre vorher tat, um dich zu trösten. Sie schob sachverständig die hypodermatische Nadel in meine Vene. Nachdem ich den Einstich und den Eintritt der kühlenden Flüssigkeit in meinen Körper verspürte, lehnte ich mich schläfrig zurück, schaute dabei in ihre freundlichen Augen und murmelte: "Wie konntest Du?". Möglicherweise verstand sie meine Hundesprache, denn sie sagte, "Es tut mir leid!". Sie umarmte mich hastig und erklärte, dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht ignoriert, missbraucht oder verlassen würde. Einem Platz, an dem ich mich nicht verstecken müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.

Mit meinem letzten Bissen von Energie wedelte ich mit meinem Schwanz und versuchte ihr so zu sagen, dass mein "Wie konntest Du?", nicht gegen sie gerichtet war. Ich dacht an dich, mein geliebtes Herrchen. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten. Möge jeder dir in deinem Leben immer diese Loyalität zeigen.

Einige Worte des Autors:

Wenn "Wie konntest Du?" Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb. Jedermann ist es erlaubt diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient. Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier in eine Familie aufzunehmen, eine wichtige für das Leben ist, dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.

Jim Willis

Samstag, 23. August 2008

Für Jan - zum 16. Geburtstag

Ich mag sie gern, deine unzähl‘gen Fragen,
Die Neugier und die Unbekümmertheit.
Wie gern hör‘ ich dich: „Komm‘, und hilf mir“ sagen,
Manchmal wünscht‘ ich, ich könnte sie festhalten,
diese Zeit.

Die Welt wird mir wohl ein klein wenig leerer
Mit jedem Weg, den du alleine gehst,
Mein Sinn wird mir wohl ein klein wenig schwerer
Mit allem, was du selber kannst
und ohne mich verstehst.

Mein kleiner Kamerad, so ist das eben,
Da gibt‘s auch keine Extrawurst für uns:
Es trennt die besten Freunde, dieses Leben,
Und irgendwann macht es Erwachsene
aus kleinen Jungs.
(R.Mey)

Mittwoch, 9. Juli 2008

Besser schlafen

Nachdem wir uns jetzt schon längere Zeit Gedanken über neue Matratzen gemacht haben, schon sehr viele in unterschiedlichen Matratzenhäusern probegelegen haben, haben wir uns heute überwunden und uns Matratzen übers Internet bestellt. Ausschlaggebend waren schlechter Schlaf und häufige Rückenschmerzen am Morgen. Das muss ja nicht sein.
Jedenfalls haben wir uns für orthopädische 7-Zonen-Kaltschaummatratzen in H3 mit einem Raumgewicht von 45 entschieden. Die Bewertungen dieses Produktes waren durchweg super und so denke ich, dass man bei mehr als 13.000 positiven Bewertungen nicht ganz viel falsch machen kann. Zudem kommen die Matratzen direkt von einem Hersteller hier in der Gegend, wir haben ein 4-wöchiges Rückgaberecht und die Garantiezeit beträgt 10 Jahre. Ich bin ja mal gespannt, ob wir dann entspannter schlafen können.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Darf ich vorstellen ...

... meine erste Gleitsichtbrille:

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, doch jetzt konnte ich nicht mehr umhin. Meine Multifokal-Kontaktlinsen sind zwar super, aber irgendwann muss ich sie mal vom Auge haben. So habe ich mir Anfang der Woche diese Brille von Exalt Cycle, die Exmax, ausgesucht. Leider kann man den Kontrast der Bügel nicht so gut erkennen. Der Bügel ist weiß mit einer rehbraunen Einlage. Exalt Cycle aus Italien ist, nach meiner Internetrecherche, momentan die trendigste Brillenmarke, mit außergewöhnliche Formen, modischen Farben und Materialien. Mir gefällt sie auch ausgesprochen gut, wenn ich momentan auch noch am experimentieren bin, wo ich denn jetzt wohl genau gucken muss, wenn ich was lesen will. Aber ich habe ja jetzt 10 Tage Zeit, mich an mein neues Nasenfahrrad zu gewöhnen, denn jetzt geht's ab in den Urlaub.

Ich wünsche euch bis dahin eine schöne Zeit, viel Spaß beim nähen, stricken, häkeln und EM-gucken und drückt den Deutschen ordentlich die Daumen. Ich will keine Klagen hören ;-)

Samstag, 10. Mai 2008

Tefal ActiFry

Zu Muttertag habe ich schon heute eine neue "Friteuse" bekommen, nämlich die Tefal ActiFry. Eigentlich ist es ja gar keine richtige Friteuse, sie braucht z.B. für die Zubereitung von Pommes nur einen Löffel Öl und arbeitet mit Heißluft.

Jan und ich haben sofort Kartoffeln geschält und in Streifen geschnitten, um sofort Pommes auszuprobieren. Man kann bis zu einem Kilo Kartoffeln in die ActiFry geben und mit nur 1 Löffel Öl werden die Pommes dann darin zubereitet. Damit haben sie dann einen Fettanteil von nur 3% und das kommt mir im Hinblick auf meine Abnahme sehr entgegen. Bis die Pommes fertig sind, müssen wir uns noch einige Minuten gedulden und sind schon total gespannt, ob sie wirklich so gut schmecken, wie wir immer zu hören bekommen. Ich werde anschließend berichten.

Laut beiliegendem Rezeptbuch kann man aber nicht nur Pommes in der ActiFry zubereiten, sondern auch ganze Gerichte Da wären z.B. Rindfleisch madagassisch, pnierte Putenbruststücke, Chili con Carne, Schweinefilet süß-sauer, Currygeschnetzeltes, Gulasch, Bohnen-Wurst-Eintopf, Mandelfisch mit Brokkoli, Rührei mit Speck ...

Schön finde ich auch, dass kcal, Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß mit angegeben sind, das macht die Berechnung für mich dann noch einfacher.

Kurzer Nachtrag: Die Pommes schmecken tatsächlich suuuupergut. Absolut empfehlenswert.

Und gut aussehen tun sie ebenfalls:

Donnerstag, 17. April 2008

Lästige Büroarbeit

Momentan komme ich zu so gut wie überhaupt nichts. Zum Einen habe ich im Job wahnsinnig viel zu tun - der Sommer steht vor der Tür - und zum Anderen häuft sich der Papierkram. Momentan setze ich mich mit sämtlichen Formularen der Minijob-Zentrale, was nicht wenige sind, auseinander und versuche herauszufinden, was ich als Arbeitgeber dabei alles zu beachten habe. Diese Informationsflut ist der schiere Wahnsinn. Ich bin kurz vorm Verzweifeln und hoffe jetzt verstärkt auf die Hilfe meines Steuerberaters, der ein bisschen Licht ins Dunkle bringen soll. Soviel nur dazu, warum hier nur noch selten Neuigkeiten zu lesen sind.
Was das Laufen angeht mache ich jedenfalls echte Fortschritte und es macht von Tag zu Tag mehr Spaß.