Schön war's ...
Am 08.04., Ostersonntag, sind wir morgens um 04:30 Uhr in Richtung Mecklenburg-Vorpommern aufgebrochen. Ein kurzer Zwischenstopp war unvermeidlich und wie man unschwer erkennen kann, waren wir bei …? Na, kommt ihr drauf?
Endlich, gegen 10 Uhr waren wir am Ziel, dem Dorfhotel Fleesensee. Zunächst wurde uns an der Rezeption des Dorfhotels mitgeteilt, dass unser Appartement erst gegen 15 Uhr fertig sein würde, was uns aber nicht sonderlich störte, denn wir wollten ja sowieso an dem Tag noch die Umgebung erkunden. Hier mal ein paar Fotos von der Dorfhotel-Anlage


Unser nächstes Erkundungsziel war der Golf- und Countryclub Fleesensee, wo wir auch gleich die erste Abschlagzeit für 16 Uhr reservierten. Dann wurde in Ruhe Mittag gegessen und die Zeit verging wie im Flug, bis wir in unser Appartement konnten. Schnell die Koffer ausgepackt und los, denn auf einmal hatten wir doch etwas Stress, denn es war schon halb 4 und um 4 mussten wir am ersten Tee (sprich: Ti) sein. Oh je, noch nicht mal mehr Zeit für die Driving Range, es musste also auch mal ohne gehen. Ging es auch. Wir haben an dem Tag den Tchibo-Kurs gespielt, der nicht ganz so anspruchsvoll war, aber für den Tag eben doch genau richtig.

Wettermäßig war es nicht so toll, nur ca. 10 Grad und viel Wind. Für Ostermontag war auch keine Besserung angesagt, aber wir waren ja für alle Wetter gerüstet.
Von zuhause aus hatten wir für die gesamte Zeit unsere täglichen Abschlagzeiten reserviert und so hieß es Ostermontag früh aufstehen, denn wir mussten um 9 Uhr schon los zum Golfplatz. Praktisch war der regelmäßige Dorfhoteleigene Shuttleservice, der alle 15 Minuten hin und her fuhr. Was zu meinem Bedauern leider fehlte, war eine Internetverbindung, aber man kann ja nicht alles haben.
Der Tag war trotz des ungemütlichen Wetters sehr schön. Es blies ein überaus stürmischer Wind und hin und wieder regnete es dann auch mal waagerecht. Mir persönlich war auch nicht kalt und das war, wenn ich so überlege, auch nicht verwunderlich. Ich hatte an: Jeans mit Regenhose drüber, Poloshirt, langärmeliges Windshirt, Fleecejacke und darüber noch meine Regenjacke, dann noch Fleecestirnband und bei Bedarf Regenhut. Ich kam mir aber doch so etwas wie ein Michelin-Männchen vor. Um 9:50 Uhr sind wir auf die Runde gegangen und gegen 14 Uhr trudelten wir dann im Clubhaus wieder ein. Allerdings war das noch nicht alles für den Tag. Um 16 Uhr hatten Klaus und ich noch eine Trainerstunde bei der Junior-Pro Hanna Baum. Supergut und absolut hilfreich. Dann um 17 Uhr war aber für den Tag endlich Schluss mit golfen und Mann und Kind fielen über den Proshop her. Jan brauchte dringend ein neues Holz 3 von King Cobra und Klaus verguckte sich in ein neues Tragebag. Ich muss dazu sagen, dass das Bag dringend notwendig war, da das alte die dauernden Strapazen nicht mehr ausgehalten hat und quasi in alle Einzelteile zerfiel. Danach ging’s mit dem Shuttle zurück zum Dorfhotel. Im Kramladen wurden noch schnell ein paar Dinge des täglichen Bedarfs besorgt und dann nur noch relaxen. Dienstag war auch wieder ein anstrengender Tag angesagt, das erste Turnier des Jahres stand an.
Der Dienstag fing wettermäßig gesehen eher schlecht an. Als wir morgens aus dem Fenster guckten war alles grau und regnerisch. Das sollte sich zum Glück aber im Laufe des Tages bessern. Es war schön sonnig, nicht zu warm, aber immer noch sehr, sehr windig. Eine Ausrede muss man ja schließlich haben, wenn ein Turnier nicht so gut läuft, wie man sich das ausgemalt hat. Verbessert hat sich jedenfalls keiner von uns.
Laut Wetterbericht sollte ab Mittwoch traumhaftes Frühlingswetter sein und so war es dann auch. Wieder mal hieß es früh aufstehen, um 9:40 Uhr hatten wir unsere Abschlagzeit auf dem Schlosscourse reserviert. Der Schlosscourse ist im alten Park des Radisson-Hotels angelegt und wirklich traumhaft schön. Da wir nach dem anstrengenden Turniertag am Tag zuvor alle ziemlich lauffaul waren, haben wir uns wieder ein Elektrocar gemietet und damit den Platz unsicher gemacht. Die Jungs hatten ordentlich Spaß und so manches Mal stand das Car ziemlich auf Kipp. Vollbremsungen usw. mussten ja schließlich auch geübt werden. Nach dem Golfen waren wir alle ziemlich erschlagen und für den Tag war dann auch nicht viel mehr geplant, als ein Abstecher ins Spa – schwimmen, relaxen, Sauna, Massage – das volle Programm eben.
Donnerstag war schon wieder Turniertag und es war das allerschönste Wetter. Klaus war heute nicht fit und so sind nur Jan, Henrik und ich gestartet. Los ging’s bei Jan und Henrik um 11 Uhr und bei mir um 11:50 Uhr. Bei mehr als 20 Grad hat das Spielen richtig Spaß gemacht und wir sind mit Sonnenbrand gegen 17 Uhr wieder am Clubhaus eingetroffen – wieder einmal total groggi.
Den Freitag haben wir dann noch für eine Übungsrunde auf dem Tshibokurs genutzt und dann hieß es ja auch schon Koffer packen. Schade. So schnell war eine tolle Woche vorbei. Aber wir waren garantiert nicht das letzte Mal am Fleesensee, denn es hat uns supergut gefallen.
Hier sind noch weitere Fotos vom Urlaub zu finden:
| Fleesensee Ostern 2007 |


3 Kommentare:
Schön, dass du wieder zurück bist und vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich kann mir vorstellen, dass ihr da gerne nochmals hinfahrt.
LG
Antje
Hallo Simone,
fein, dass Du wieder zurück bist. Euer Urlaub hört sich richtig gut und ereignisreich an. Das glaube ich gerne, dass er Spaß gemacht hat. Die Bilder lassen einiges davon erahnen.
Liebe Grüße
Gabi
Hey, Foxi!
Schön, wieder von dir zu lesen!
Es freut mich, dass ihr so einen schönen Urlaub hattet!
Da versteht sich das neue Blogoutfit in Urlaubsstimmung ja von selbst! ,)
Kommentar veröffentlichen