Dienstag, 1. Juli 2008

5. Urlaubstag - Gardaland

Heute Morgen ist mir endlich die Hutschnur geplatzt und ich war stocksauer. Haben wir doch jetzt seit 5 Tagen keine Klimaanlage in der Ferienwohnung. Gegen 3 Uhr bin ich wohl eingeschlafen, um um 6 Uhr schon wieder wach im Bett zu sitzen. Jetzt reichte es. Wir waren inzwischen durch den schlechten Schlaf total übermüdet und so konnte es nicht weitergehen. Um 8 Uhr stand ich dann auch bei Toresöffnung wieder einmal an der Rezeption und habe einen Lauten gemacht. Wieder sollte ich vertröstet werden, habe mir das aber nicht schon wieder bieten lassen. Ich wollte den Chef sprechen. Kriege ich doch glatt zur Antwort, dass die Chefin im Laufe des Tages kommen würde und sich dann bei uns melden würde. Na, Klasse. Sollten wir etwa den ganzen Tag in unserem Brutkasten verbringen? Nichts da. Ich wollte die Chefin sofort sprechen. Und siehe da, 5 Minuten später war sie da. Sie entschuldigte sich tatsächlich für die Unannehmlichkeiten, versuchte eine andere Wohnung zu finden (gab es natürlich nicht) und versprach uns für abends spätestens eine portable Klimaanlage. Abwarten, wir waren skeptisch, ob das nicht wieder nur ein leeres Versprechen sein würde und machten uns fertig, um den Tag in Gardaland zu verbringen.
Der Tag im Gardaland war super. Wir waren um 9 Uhr da und sind bis 19 Uhr geblieben. Gesehen hatten wir da allerdings immer noch nicht alles, dafür waren wir aber fix und fertig.























Ich denke, die Fotos sprechen für sich. Gardaland ist für jedes Alter einen Besuch wert.

Abends zurück in der Wohnung erlebten wir dann noch eine Überraschung: Wir hatten tatsächlich ein portables Klimagerät bekommen, allerdings musste jetzt in unserem Schlafzimmer Tag und Nacht das Fenster offen bleiben, weil dadurch der Schlauch nach außen geleitet wurde. Bei uns war es dann auch angenehm kühl, bei Jan im Zimmer allerdings eher nicht. Soweit reichte die Kühlleistung dann doch nicht. Wir haben dann alle Türen offen gelassen und so war es auch für ihn zumindest erträglicher. In Gardaland bekamen wir dann auch noch einen Anruf von der Chefin der Ferienanlage, die uns als Entschädigung für den nächsten Abend zum Essen ins Golfhotel eingeladen hat. Na, geht doch.

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